Prof. Scot Weir

Prof. Scot Weir, in New Mexico/USA geboren, erhielt seine Ausbildung an der Musikhochschule der University of Colorado in Boulder/USA bei Prof. Louis Cunningham, Dr. Barbara Doscher, Kammersänger Gerhard Hüsch, Gerard Souzay, Renato Cappechi und Ralph Herbert. In den achtziger Jahren wirkte er als lyrischer Tenor am Musiktheater Gelsenkirchen sowie am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Hier gründete er 1992 den Musikherbst Wiesbaden, dessen künstlerischer Leiter er ist. Seit 1989 freischaffend, konzertiert Scot Weir weltweit. So ist er u.a. regelmäßiger Gast am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, an der Opéra Bastille und der Opéra Châtelet in Paris, am Opernhaus Zürich sowie an der Nederlands Oper Amsterdam. Scot Weir war auf den Berliner Bachtagen, den Berliner Festwochen, den Festspielen in Salzburg, Ludwigsburg und Schwetzingen, bei Mostly Mozart New York, auf den Haydn Festspielen Eisenstadt, Wien Modern und der Mozartwoche Salzburg zu hören sowie auf zahlreichen Festivals in Europa, Nordamerika, Japan und Israel. Scot Weir ist als Opern-, Konzert- und Liedsänger gleichermaßen etabliert. Sein Repertoire umfasst über 70 Opernpartien, mehr als 200 Oratorien, etwa 1000 Lieder, darunter 47 komplette Zyklen. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Nicolaus Harnoncourt, Roger Norrington, Helmuth Rilling, Peter Schreier, Gennadi Nikolajewitsch Roshdestwenskij, Charles Dutoit, Sir Charles Mackerras und Jesus Lopez Cobos zusammen. Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Als Pädagoge leitete er zahlreiche Musikkurse an der University of Colorado und der University of Oregon. Seit 1993 arbeitet Scot Weir als Vokaldozent an der Internationalen Bachakademie Stuttgart und wurde 1995 als Professor für Gesang an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin berufen.